Bauernsprüche - DUF-Website

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Späße

Wenn im März die Sonne scheint, sind die Wolken weggeräumt.
Wenn's am 30.April noch schneit, dann ist der Mai wohl nicht mehr weit.
Scheint der Vollmond Ende Mai, ist der Monat bald vorbei.
Wenn Karfreitag fällt ins Wasser, wird es Ostern nicht viel nasser.
Bringt Karfreitag Sturmgebraus, bleibt der Bauer schön zu Haus.
Friert im Mai dir blau das Knie, ist's die eisige Sophie.
Kommt im Mai die kalt' Sophie, zieht's den Bau'rn  zur Marie.
Spring'n im Mai die ersten Böckchen, spürt's die Anni in ihr'm Röckchen.
Schwankt der Bauer auf dem Trecker, war der Schnaps mal wieder lecker.
Kotzt der Bauer unterm Tisch, war die Wurst nicht mehr ganz frisch.
Bläst ein Sturm im Neuen Jahre, kriegt der Bauer wirre Haare.
Wenn es stinkt auf den Aborten, wird es Frühling allerorten.
Wenn die Elstern Zweige sammeln, wollen auch die Hasen rammeln.
Wächst im Mai der grüne Rasen, rammeln bald nicht nur die Hasen.
Scheint der Vollmond im April, macht die Bäurin, was sie will.
Wenn im Mai die Triebe walten, kann den Bauern keiner halten.
Kehr'n die Störche spät zurück, haben Frösche großes Glück.
Krieg'n im Mai die Büsche Blätter, wirkt die Landschaft gleich viel netter.
Ist der Juni warm und trocken, kann der Bauer draußen hocken.
Brennt die Sonne auf den Rücken, kommt die Zeit zum Erdbeerpflücken.
Ist's Siebenschläfer nass und feucht, man besser nach Mallorca fleucht.
Schwirr'n im Juli viele Mucken, wird's den Bauern häufig jucken.
Wird im Juli Stroh gedroschen, bringt's dem Bauern manchen Groschen.
Stinken herbstens die Toiletten, wird es Winter, woll'n wir wetten.
Ist November nass und kalt, kommt der nächste Winter bald.
Steht im November noch das Korn, ist es wohl vergessen worn.
Fällt viel Schnee zur Weihnachtszeit, ist Silvester nicht mehr weit.

 
 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü